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2013
Studienaufrag Wohnbebauung, Fürfelderstrasse, 4125 Riehen

Lage und Siedlungsstruktur
Die Fürfelderstrasse ist eine ruhige Quartierstrasse. Das durchgrünte Wohnquartier liegt am südlichen Dorfrand von Riehen nahe dem Basler Hirzbrunnenquartier. Die Bebauungsstruktur ist an diesem Ort geprägt durch zwei- bis dreistöckige Zeilenbauten aus den 1940er und 50er Jahren. Die Aussenräume sind meist als „Abstandsgrün“ mit wenig Aufenthaltsqualität gestaltet. Im Vergleich zu diversen Siedlungen in Riehen oder im Hirzbrunnen sind hier kaum eigenständige Grossformen auszumachen.

Neubau
Die bestehenden Zeilenbauten aus den 50ern werden durch einen knapp hundert Meter langen Solitärbau ersetzt. Dadurch wird an der Fürfelderstrasse ein neuer Ort geschaffen. Familiengerechte Wohnungen mit differenzierten Aussenräumen bilden eine eigene neue Identität.

Erschliessung und Aussenräume
Die vier Eingänge verfügen über einen eigenen halböffentlichen Vorhof mit Briefkästen und Veloabstellmöglichkeiten. Hier ist der öffentliche Treffpunkt vor dem Haus.
Die Eingänge sind so gelegt, dass das Gebäude durchschritten und der rückwärtige Gartenraum direkt erreicht werden kann. Zu den Erdgeschosswohnungen ist beidseitig ein privater Aussenraum angegliedert. Eine Struktur von Einfriedungen mit Rankgerüsten, Pergolen und Veloabstellplätzen fassen die privaten Aussenräume ein. Ein halbprivates Wegnetz erschliesst den rückwärtigen Gemeinschaftsbereich im Westen.
Somit wird ein übergeordnetes Raumgefüge geschaffen, welches differenzierte Öffentlichkeitsgrade schafft:

öffentlicher Strassenraum
halböffentliche Vorhöfe bei den Eingängen
halbprivate Wege und Plätze als Gemeinschaftsflächen
private Gärten vor den Erdgeschosswohnungen und grosszügige Terrassen auf den Wohngeschossen

Grundrisse
Das Zentrum jeder Wohnung bildet ein von Ost nach West durchlaufender Koch-, Ess- Wohnbereich. Lateral sind die Zimmer und die Bäder angeordnet. Im Ober- und Dachgeschoss ist jeweils in der Verlängerung des Treppenhauses ein Schaltzimmer angeordnet.
Auf der westlichen Gartenseite ist eine durchlaufende Loggiaschicht vorgelagert. Im Bereich der Wohnräume sind diese erweitert.

Morphologie
Die gesamte Anlage erscheint als ein Ganzes, in der Tradition der Basler Siedlungen, die mit ihren architektonischen Siedlungsgärten jeweils eine eigene Identität prägen.


Auftraggeber: Surinam Stiftung, Basel  


R_I Rüdisühli Ibach Architekten BSA SIA AG, Alban Rüdisühli Architekt BSA SIA, Christoph Ibach Architekt ETH SIA, Heuberg 16, CH-4051 Basel, +41 61 260 20 90, mail@ri-ag.ch, © 2015