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2011
Studienauftrag Hofbebauung Sempacherstrasse 51 +53, Basel

Der Hofraum im Geviert Sempacher-, Gundeldinger-, Solothurnerstrasse und Winkelriedplatz bietet nach dem vorgesehenen Rückbau der Hofbebauung die grösste zusammenhängende Hoffreifläche im Gundeli West. Er ist mit seinen Abmessungen überdurchschnittlich gross und damit bestens geeignet für eine qualitativ hochstehende Wohnlage.

Platz im Hof
Das neue Blockrandgebäude wird direkt von der Sempacherstrasse her erschlossen. Der Hauptzugang zum Hofbau erfolgt an dieser Stelle durch den grosszügigen Durchgang im Erdgeschoss des Blockrandgebäudes und führt zu einem halböffentlichen Kiesplatz im Hof. Dieser bildet den adäquaten Auftakt zum nicht unbedeutenden Wohngebäude, welches dadurch stärker an den öffentlichen Raum angebunden wird. Die am Durchgang und Platz gelegenen Mieteinheiten weisen als Laden, Büro oder Atelier eine höhere Öffentlichkeit auf.

Wohnen im grünen Hof
Ein leichter Gebäuderversatz leitet den Weg zum Haupteingang in das grosse Treppenhaus. Auch auf der Rückseite wird das ‹Mistwägli› vom Durchgang der Gundelingerstrasse entlang dem Tennisplatz über eine Gebäudeverformung in die Eingangshalle geleitet.
Ein grosses gemeinsames Treppenhaus bringt Tageslicht bis ins Erdgeschoss. Mit der grosszügigen Geste der zentralen Erschliessungshalle wird ein neues städtisches Wohnen repräsentiert. Die Wohnungserschliessung wird zum nachbarschaftlichen Kommunikationsraum.

Individuelle Grundrisse haben folgende gemeinsame Merkmale:
Aus der Diagonale heraus entwickeln sich sechs Wohnungen pro Geschoss mit Blick in die Tiefe des Hofraumes.
Jede Wohnung ist über Eck nach zwei Himmelsrichtungen orientiert.

Grosszügiges Entrée, Kochen, Essen, Wohnen und privater Aussenraum bilden jeweils ein offenes Raumkontinuum. Der Individualbereich besteht aus jeweils ein bis zwei Zimmern plus Bad. Ein ‹Jokerraum› kann je nach Bewohnerstruktur als Individualraum, als Arbeitsraum oder als Wohnraumerweiterung genutzt werden.
Klassische Zimmer mit französischen Fenstern garantieren eine optimale Möblierbarkeit. Grosszügige Wohn- und Essräume und nutzbare Korridorbereiche bieten Platz für vielfältige Bewohnerstrukturen, wie Singels, Paare, Familien, Patchwork Konstellationen und WG’s.


Auftraggeber: Stiftung SKB 1809

R_I Rüdisühli Ibach Architekten BSA SIA AG, Alban Rüdisühli Architekt BSA SIA, Christoph Ibach Architekt ETH SIA, Heuberg 16, CH-4051 Basel, +41 61 260 20 90, mail@ri-ag.ch, © 2015